Unmechanical Extended – Test des Roboter Knobelspiels

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Unmechanical Extended ist der neue Tüftelstreich von Grip Games, bisher war bis auf einen kleinen Trailer dazu auch noch nicht viel von der Xbox One-Umsetzung zu sehen, doch jetzt liegt es direkt vor uns und wir finden für euch heraus ob ihr zuschlagen solltet.

 

Story

Der Storybeginn ist ein klein wenig mysteriös, denn weder der kleine symphatische Roboter wird vorgestellt, noch ist klar, was er eigentlich soll bzw. was er vorhat. In einer kleinen Cutscene sieht man einen kleinen Schwarm und währenddessen tut sich eine Röhre im Boden auf und der letzte Roboter im Schwarm wird entführt. Dieser ist dann auf sich allein gestellt und schwebt zunächst meist durch unterirrdische Areale und muss sich durch allerhand knifflige Rätsel schlagen. Dies klingt zunächst nicht nach neu erfunden, ist aber weit gefehlt, denn die Athmospähre in Mechanical Extended ist wahnsinnig düster und man will unbedingt wissen, warum ausgerechnet dieser kleine Roboter entführt wurde. Es wäre noch zu sagen, dass die Rätsel wirklich sehr abwechlungsreich gestaltet sind, von Laser-Spiegelungen, bis hin zu Memory-artigen Gedächtnisspielchen. Das macht schon mal Lust auf mehr.

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Gameplay

Dafür, dass man ein kleiner schwebender Roboter ist und man meinen müsste, dass es schwer sei den schwebenden Helden zu steuern, dann liegt man absolut falsch, die Bewegungen sind flüssig und wirken sehr real, wenn man zb. einen Stein ansaugt und weg schleudert. Hier wurde einfach alles richtig gemacht. Das gefällt sehr gut.

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Grafik

Endlich mal wieder ein nicht 8-Bit Titel, sondern ein Spiel, bei dem sich der Entwickler die Mühe gemacht hat und schon sehr detailreich eine von Robotern angeführte Welt, die halbwegs in Schutt und Asche liegt, zu zaubern. Farblich gesehen, ist die Umgebung meist in Grau und Schwarz gehalten, was die Athmosphäre unterstreicht. Im insgesamten ist das Spiel scharf und nichts erscheint irgendwie schwammig.

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Sound

Einer der Punkte, die dieses Spiel schon mal vorantreiben, ist natürlich der Sound, denn meistens klingt es in Unmechanical Extended gar nicht, als würde eine vollständige Melodie im Hintergrund laufen. Es klingt größtenteils so, als würden dort mechanische Geräusche in einem Rhythmus abgespielt werden, aber auch dies passt natürlich in die zerissene Konserven Welt. Die Musik ist in einigen Zügen von psychodelischer Musik.

 

Spielspaß

Jeder der kniffelige Spiele in der Art von Super Meat Boy, Chariot oder ähnliches mag wird, Unmechanical Extended lieben, ich tue es schon jetzt!

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Fazit: Nach langer Zeit der 8-bit Flut kommt mit Unmechanical Extended mal wieder ein optisch und spielerisch anspruchsvollerer Titel, mit einer guten Athmosphäre, der einen neugierig macht, wie es wohl weiter geht.

 

Story: 8 Punkte

Gameplay: 8 Punkte

Grafik: 8 Punkte

Sound: 8 Punkte

*Spielspaß: 9 Punkte

Gesamtwertung: 8 Punkte von 10 erreichbaren Punkten

 

Anmerkung: Entwickler Grip Games ist vorallem durch the impossible Game bekannt.

* Dieser Bewertungspunkt ist rein subjektiv und fließt nicht mit in die Gesamtbewertung ein.

 

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Name: Unmechanical Extended

Systeme: Xbox One, PS3, PS4

Preis bei Release: 9,99€

Releasedatum: 30.01.2015

Entwickler: Grip Games

Publisher: Grip Games

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