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Vom 11.02 bis zum 14.02 fand auf der Xbox One die Closed Beta zu Homefront: The Revolution statt. Dort hatte man durch einen Zugang dann die Möglichkeit, auch auf der XBox One das kommende Homefront einmal selber spielen zu dürfen. Wir verraten euch, was in der Beta an der Tagesordnung war und wie unser erster Eindruck ist.

Story

Im fertigen Spiel wird eine Kampagne spielbar sein, welche ungefähr 30 Stunden dauern soll. Die Story hat bei der Closed Beta keine wirklich tragende Rolle gespielt, vielmehr stand der Koop-Modus bei der Closed Beta im Fokus, vorallem der Modus Widerstand. In diesem kann man mit bis zu drei weiteren Mitspielern kooperativ zahlreiche Missionen erledigen. Mehr dazu später unter Gameplay. Die Missionen, welche in der Beta auf den Zocker gewartet haben, konnten mit Facettenreichum überzeugen, sodass einem zumindest bereits von den Missioen her wenig langweilig wurde. Auch wenn keine Story-Missionen in der Beta spielbar waren, im ferigen Spiel sollen dann neben besagter Kampagne noch 12 Missionen zur Verfügung stehen, welche sich dann ebenfalls als Team kooperativ lösen lassen. Zumindest scheint also von der Modiauswahl und von der Modi Vielfalt her im ferigen Spiel dann genug vorhanden zu sein, um eine längere Zeit beschäftigt zu sein. Im fertigen Spiel ist natürlich ein Story-Modus enthalten. In diesem geht es um die große vereinigte große koreanische Republik, auch KPA genannt, welche die USA überfällt und große Teile der vereinigten Staaten einnimmt. Das Hauptquartier der Invasoren ist in Philadelphia und es liegt an euch, sich gegen die koreanischen Aggressoren zur Wehr zu setzen. Dieser Modus war jedoch nicht Teil der Beta.

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Gameplay

Homefront The Revolution ist, genau wie sein Vorgänger ein klassischer Ego-Shooter. Jedoch geht man beim neuen Teil andere Wege. Homefront spielte sich linear und hat euch sämtliche Plätze nacheinnander abgrasen lassen. The Revolution hingegen setzt hingegen auf eine offene Welt, welche ihr mehr oder weniger frei erkunden könnt. In der Beta ging es vorallem ins kooperative Schlachtengetümmel und man muss sagen, dass der neue Ansatz der Welt intressant ist. Bevor es in der Beta losging, wählte man sich seinen Charakter aus. In einem Editor mit zahlreichen Möglichkeiten, konnte man sich zwischen Mann und Frau entscheiden und dabei zahlreiche Gesichter auswählen. Somit kommt hierbei eine gewisse Personalisierung seines Rebellen zum Tragen. Die nächste Neuerung, welche in der Beta hautnah zu erleben war und nachher im fertigen Spiel ebenfalls auf uns wartet, ist die Klassenwahl. Ein Held ist nicht gleich ein Held. Euch steht eine Vielzahl von Charakter-Typen zur Auswahl und jeder Typ besitzt dann am Ende eine andere Fähigkeit. Der Personal-Trainer z.B ist agil und bewegt sich schneller als gewöhnlich fort, wenn die Gesundheit einen kritischen Bereich erreicht hat. Somit ist es vorallem ein takischer Aspekt, der hier zum Tragen kommt. Es macht nur wirklich Sinn, sich mit seinem Team abzusprechen, wer am besten welche Klasse nimmt und wie man sich am besten gegenseitig ergänzt. Hier haben die Entwickler vorallem mehr den taktischen Aspekt eingebaut. Insgesamt 3 Missionen waren in der Beta spielbar, die sich voneinander unterscheiden und dadurch immer eine andere Taktik benötigen. Wohingegen in der Mission 1 man vorallem mit seinem Team in die defensive Position rückt, ist die nächste Mission deutlich mehr offensiv, wenn es um den Kampf gegen die KPA geht. Es lässt sich sicherlich bemerken, dass die Entwickler des neuen Homefronts mehr auf Taktik und Teamplay setzen, als dies villeicht beim Vorgänger der Fall war. Dies äußert sich auch darin, wie schnell man down geht. Steht ihr ohne Deckung auf dem Schlachtfeld, werdet ihr sehr schnell von den Gegnern getroffen und auch die gegnerischen Fahrzeuge wie z.B Humvees, machen euch das Leben nicht einfach. Nur wer sich auf die Situation anpasst, Deckung sucht, Teamkameraden heilt und sich in sein Team einfügt, hat hier eine Möglichkeit, zu überleben. Eure Fähigkeit lässt daran ebenfalls keinen Zweifel. Natürlich benutzt ihr Waffen, um euch der Gegner zu erwehren und diese Waffen lassen sich entsprechend mit Aufsätzen versehen, um euch das Schießen und Treffen komfortabler zu gestalten. Das Gameplay ist soweit flüssig.

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Grafik

Die Licht-und Explosionseffekte sind solide und durch das Setting, waren bisher überwiegend etwas tristere Umgebunden zu sehen. Die Beta war vom Entwicklungsstand von vor Weihnachten letzten Jahres, heißt hier wird seitends des Entwicklers noch Arbeit reingesteckt, um an den Ecken zu pfeilen.

Sound

Der Sound war in der Beta solide, die Waffen hatten einen angenehmen Sound und auch die Fahrzeuge klangen gut.

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Fazit der Beta: Homefront The Revolution kann an manch einer Ecke noch etwas Feinschliff vertragen, jedoch sind gute Ansätze vorhanden und dadurch, dass die Beta den Stand von vor Weihnachten hatte, sind wir zuversichtlich, dass die Entwickler die Zeit bis zum Release nutzen, um uns ein solides Actionspiel zu präsentieren.

Anmerkung: Homefront The Revolution hat bisher mehrere Entwicklerwechsel hinter sich

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Name: Homefront: The Revolution

Systeme: PS4, Xbox One, PC

Preis bei Release: 69,99 €

Releasedatum: 20.05.2016

Entwickler: Dambuster Studios

Publisher: Deep Silver

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