Payday 2: Crimewave Edition – Test des Xbox One Crime-Shooters

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Seit einigen Jahren steht der Name Payday im Bereich Ego-Shooter für zwei Dinge: Verbrechen und kooperatives Handeln im Team, dies hat sich bei Payday 2 nicht geändert. Auf der Xbox One kann man nun auch endlich als Team zahlreiche Diebstähle begehen, um dann als Team mit einer dicken Beute entkommen zu können. In unserem Test wir euch, was die Crimewave Edition von Payday 2 alles so kann und ob Payday 2 auch der Xbox One überzeugen kann.

 

Story

Wie schon beim Vorgänger, sucht man bei Payday 2 eine durchgehende Handlung vergebends. Vielmehr ist Payday 2 darauf ausgelegt, schnell den jeweiligen Beutezug auswählen zu können und dann direkt loslegen zu können. Die Aktivität, die ihr erledigen wollt, wählt ihr im sogenannten Crime.Net aus. Sämtliche Aktivitäten könnt ihr im offline Crime.Net, also mit drei Bots und auch Online mit bis zu drei anderen Spielern erledigen. Die Art der Aktivität ist hierbei sehr unterschiedlich, von einer reinen Action und Schießerei, bis hin eher stealthmäßigen Aktivitäten, ist alles dabei. Im Crime.Net wählt ihr die Art der Aktivität und könnt vorher bestimmten, ob euch der EP-Wert und das Geld, welches ihr für den Auftrag bekommt, zusagt. Die Raids gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsgeraden, dementsprechend verhält es sich auch mit dem Geldbetrag am Ende als Belohnung und mit den Erfahrungspunkten, ein hoher Schwierigkeitsgerad bringt euch dann logischerweise mehr ein.

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Gameplay

Payday 2 ist ein Ego-Shooter, bei dem Vorgehen als Team wichtig ist. Bevor ich eure Aktivität auswählt, sollte man seine Ausrüstung kontrollieren und sofern man mit anderen spielt, die Ausrüstung entsprechend aufeinander abstimmen. Die Beutezüge lassen sich am besten abschließen, wenn man sich aufteilt und jeder einen Teil abdeckt. Dies kann z.B so aussehen, dass Person A und B den Ausgang im Auge behalten und Person C und D sich um die Tür kümmern. Teamarbeit ist nicht nur innerhalb des Levels wichtig, sondern kann auch schon vorher beginnen, nämlich beim Abstimmen der Ausrüstung. Spricht man sich als Team ab, kann, als Beispiel genommen, Person 1 Munitionskisten mitnehmen und Person 2 kümmert sich mit Medipacks um die Heilung. Je nachdem, welchen Schwierigkeitsgerad die Aktivitäten haben, die man als Team erledigt, kann man entweder recht schnell durch eine Mission ohne große Probleme kommen oder aber, man findet sich in Mitten Gegnerscharen wider, denn gerade auf den höheren Schwierigkeitsgeraden, können Feuergefechte schonmal schnell mit dem Tod enden. Die Beutezüge ähneln sich nur bedingt. In Raid A müsst ihr Beute einsacken und dann zum Fluchtfahrzeug gelangen, in Raid B, der auch über verschiedene Teile sich erstrecken kann, kann es gut sein, dass ihr einfach am Ende flüchten müsst. Zwar sind die Ziele in der Mission immer gleich, jedoch werdet ihr beim Widerholen einer Mission merken, dass die Gegner anders stehen, die Kameras anders plaziert sind, keine Runde gleicht der vorherigen, bis auf die Ziele, die ihr erreichen müsst. Für eine abgeschlossene Mission erhaltet ihr Geld und Erfahrungspunkte, sowie teilweise auch Fertigkeitspunkte. Mit dem Geld könnt ihr euch neue Waffen kaufen, sofern ihr diese auch für den Kauf freigeschaltet habt. Die Erfahrungspunkte lassen euch im Rang aufsteigen, ein Level-Up bringt euch teilweise Ausrüstung wie Waffen und Aufsätze. Am Ende einer Runde zieht ihr noch eine von drei Karten, die kann euch zusätzlich noch Aufsätze oder Muster und Farben für eure Maske bringen. Habt ihr neue Inhalte freigeschaltet, wollen diese noch gekauft werden. Ein Waffenaufsatz muss nach dem freischalten noch gekauft werden, bevor ihr diesen Aufsatz dann verwenden könnt. Ihr tragt Kabelbinder für die Geiseln, eine Primär – und Sekundärwaffe, Granaten und den Gegenstand eurer jeweiligen Fähigkeit mit euch rum. Die Fertigkeitspunkte investiert in ihr insgesamt 5 Fertigkeitsbäume, die euch jeweils andere Vorteile bringen. Habt ihr eine Fähigkeit auf das höchste Level gebracht, könnt ihr z.B zwei statt ein Medipack tragen oder ihr bekommt C4 als Waffe. Ein Gerät, dass ihr oft verwenden werdet, ihr der Bohrer. Damit bohrt ihr entsprechend gekennzeichnete Türen auf, entsprechend verstreicht dabei einige Zeit und dementsprechend muss man sich einerseits um den Bohrer kümmern, der teilweise für einige Zeit ausfällt und euer Handeln erfordert und andererseits seid ihr ein leichtes Ziel für die Polizei, wenn ihr an einem festen Fleck ausharrt. Sollte es dennoch mal passieren, dass ihr zu Boden geschossen werdet oder ihr mittels Schlagstocks nach dem Ablauf eines Timers in Haft geratet, könnt ihr Geiseln freilassen, dadurch könnt ihr zurück ins Spiel kehren, deswegen sollte man Geiseln möglichst oft nehmen. Gerade die Tatsache, dass man hier als Team handeln muss und das jede Runde immer wieder eine neue Herausforderung bereit hält, weil keine Runde gleich ist, macht hier den enormen Reiz an Payday 2 aus, nicht zuletzt, da es sich auch sehr gut und flüssig steuern lässt.

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Grafik

Zwar hat das Spiel nicht groß mit Slow-Downs oder ähnliches zu kämpfen, jedoch wäre bei der Grafik hier mehr möglich gewesen, die Texturen wirken wenig zeitgemäß und oftmals nicht Next-Gen würdig. Dafür, dass Payday 2 auf die Xbox One nun gebracht worden ist, wäre hier grafisch mehr machbar gewesen.

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Sound

Der Soundtrack besteht überwiegend aus schneller Musik mit Elektro- und Techno-Elementen. Auch hört man hier und da eine Gitarre, die Musik treibt das Geschehen zusätzlich an. Die Waffensound und Synchronsprecher sind solide.

Spielspaß

Gerade das Spielprinzip von Payday 2 macht Laune und erzeugt Suchtpotential, da hier Teamwork gefordert ist und auch die zahlreichen Gegenstände, wie man sammeln kann, für Dauermotivation sorgen.

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Fazit: Payday 2  kann auch auf der Xbox One mit einem sehr guten Spielprinzip für Spaß und Dauermotivation sorgen, die zahlreichen Aktivitäten erfordern immer wieder umdenken und handeln in der Gemeinschaft. Leider wäre gerade hier bei der Grafik mehr drin gewesen.

Story: 8 Punkte

Gameplay: 8 Punkte

Grafik: 6 Punkte

Sound: 7 Punkte

*Spielspaß: 9 Punkte

Gesamtwertung: 7 Punkte von 10 erreichbaren Punkten

Anmerkung: Die Xbox One-Version von Payday 2 beinhaltet sämtliche DLCs eines Jahres der ursprünglichen Payday 2-Version

*Dieser Bewertungspunkt ist rein subjektiv und fließt nicht mit in die Gesamtbewertung ein.

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Name: Payday 2 Crimewave Edition

Systeme: Xbox One, PS4

Preis bei Release: 49,99 €

Releasedatum: 12.06.2015

Entwickler: Starbreeze, Overkill

Publisher: 505 Games

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