Octodad: Dadliest Catch – Test des abgedrehten Xbox One Adventures

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Octodad: Dadliest Catch ist der Nachfolger eines ambitionierten Projekts aus dem Jahr 2011, zu dieser Zeit wurde das Projekt kostenlos zum Download angeboten. Nun steht mit Dadliest Catch der zweite Teil der abgedrehten Adventure-Reihe auch auf der Xbox One zum Download bereit. Unser Test verrät euch, ob Octodad auch auf der Xbox One überzeugen kann oder ob sich dieses Spiel davonschlängelt, wenn es um Spielspaß geht.

Story

Ihr spielt einen Familienvater, der ein Doppelleben führt. Denn auch wenn er zwar vorgibt, ein Vater zu sein, ist er in Wahrheit ein Oktopus und diese Identität muss verheimlicht werden. Und dabei stellt einem diese Aufgabe vor einige Herausforderungen, denn ein Oktopus kann sich nunmal nicht so fortbewegen, wie es ein Mensch kann. Und so schlängelt ihr euch als Octodad durch die zahlreichen Level und dies ist manchmal alles andere als einfach, denn ihr besitzt keine Knochen und dies macht das Bewegen sagen wir mal flexibler. Neben dem Solo-Modus, der euch durch zahlreiche Spielstunden begleitet, besitzt Octodad: Dadliest Catch einen lokalen Multiplayer-Modus, Octodad lässt sich dann im Koop-Modus spielen.

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Gameplay

Wie oben bereits erwähnt, stellt euch Octodads normale Form vor manch eine Herausforderung. So bleibt ihr gerne mal an Gegenständen hängen oder zieht Gegenstände mit. Die Steuerung von Octodad ist leider manchesmal etwas schwammig und gerade weil ihr bereits schon so schwammig geht im Spiel, ist eine schwammige Steuerung hier sicherlich nicht wirklich von Vorteil. Ansonsten muss man sagen, dass Octodad euch vor manch eine Herausforderung stellt und man dadurch in manch einer Situation umdenken muss. Dieses abgedrehte Adventure ist eine Mischung aus abgedrehten Elementen und Humor, der leider jedoch aufgrund schneller Sprachausgabe manchesmal nicht wirklich zündet, so spaßig und kurzweilig jedoch Octodad auch ist. Da ihr auch in der Öffentlichkeit unterwegs seid, müsst ihr euch natürlich auch dort so verbergen, dass eure Identität auch dort nicht auffällt. Wenn ihr euch jedoch zu auffällig verhaltet, füllt sich eure Titenanzeige. Ist diese voll, habt ihr gewissermaßen das Spiel nicht geschafft und werdet zum letzten Checkpoint zurückgesetzt. Die Checkpoints sind jedoch fair gesetzt, sodass ihr nicht weit zurückgeworfen werdet, falls ihr mal es nicht schaffen solltet.

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Grafik

Passend zum abgedrehten Spielprinzip, ist auch die Grafik bunt und schrill. Zwar wirkt die Grafik wie aus einem Guss, jedoch wäre hier grafisch dennoch mehr möglich gewesen. An manch einer Stelle leidet das Spiel unter Slow-Downs.

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Sound

Der Soundtrack ist ebenfalls leicht abgedreht, ähnlich wie das Spiel. Die englische Synchronisation ist solide, leider ist jedoch keine deutsche Vertonung vorhanden. Technisch wäre bei diesem Spiel dennoch noch etwas mehr möglich gewesen.

Spielspaß

Abgredreht und kurzweilig, so lässt sich Octodad: Dadliest Catch sicherlich am besten beschreiben. Vom Prinzip her ist dieses Spiel witzig und abgedreht, jedoch sind Dinge wie z.B die schwammige Steuerung nicht gerade vorteilhaft für den Spielspaß

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Fazit: Mit Octodad: Dadliest Catch haben die Entwickler von Young Horses ein spaßiges und vorallem auch kurzweiliges Adventure entwickelt, dass vorallem mit abgedrehten Ideen und einem abgedrehten Spielprinzip punkten kann. Zwar besitzt dieses Spiel auch seine Macken, jedoch kann man dieses Spiel dennoch jedem empfehlen, der mal etwas anderes spielen will.

Story: 7 Punkte

Gameplay: 7 Punkte

Grafik: 6 Punkte

Sound: 7 Punkte

*Spielspaß: 7 Punkte

Gesamtwertung: 7 Punkte von 10 erreichbaren Punkten

Anmerkung: Octodad erblickte als kostenloses Spiel und Projekt das Licht der Welt.

*Dieser Bewertungspunkt ist rein subjektiv und fließt nicht mit in die Gesamtbewertung ein.

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Name: Octodad: Dadliest Catch

Systeme: Xbox One, PC,

Preis bei Release: 9,99€

Releasedatum: 26.08.2015

Entwickler: Young Horses

Publisher: Young Horses

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