Gears of War – Test der Ultimate Edition für die Xbox One

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Wenn der Lancer benutzt wird, dann sind sterbende Locust und eine Menge Blut vorprogrammiert. Der erste Teil von Gears of War erschien im Jahr 2006, wurde jedoch schnell auf den Index gesetzt. Dieser Herbst ist ein kleines Fest für Gears of War Fans, denn neben dem Release des vierten Teils im Oktober, ist nun die Ultimate Edition von Gears of War für die Xbox One in den Startlöchern bereit. Heute wollen wir euch verraten, ob sich auch nach Jahren der erste Teil erfolgreich zurecht am Leben hält und demnach der Kauf der Ultimate Edition ein gerechtfertigt ist oder ob man einen Bogen um die Ultimate Edition machen sollte.

 

Story

Die Ultimate Edition ist im Grunde genommen der erste Teil Gears of War, mit einigen Extras und Verbesserungen. In Sachen Handlung wurde hier nichts verändert, was natürlich auch selbstverständlich ist. Auf dem Planeten Sera toben seit Jahren die Pendulumkriege und die Menschen bekämpfen sich untereinander. Zu allem Übel machen sich die Locust auf, um den Planeten einzunehmen und die Menschen auszurotten. Natürlich kann dies nicht einfach so geschehen, die Menschen schließen sich zusammen und gebieten den Invasoren Einhalt, zusammen als Einheit der KOR und so liegt es an euch, gegen die Locust anzutreten und die Menschheit zu retten. Dabei seid ihr Teil eines Teams mit Charakteren, die man so schnell nicht vergisst. Allen vorran natürlich Marcus Fenix und sein bester Freund Dominic Santiago. Egal ob es die spannende und vorallem actionreiche Kampagne ist, die man sowohl alleine als auch Online oder im Splitscreen spielen kann oder ob es die verschiedenen Multiplayer-Modi sind, die für eine lange Zeit bei der Stange halten, an Inhalten mangelt es der Ultimate Edition von Gears of War nicht. Neu sind auf der Xbox One einige Kapitel, die es bisher nur auf dem PC gab und auch neue Modi, wie z.B Team-Deathmatch. Zahlreiche neue Inhalte werden also auch geboten.

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Gameplay

Beim Gameplay hat sich natürlich auch nichts geändert oder eigentlich muss man doch sagen. Der Ursprungsteil von Gears of War war zwar natürlich auch ein Fest voller Action und Feuergefechten,jedoch ist die Ultimate Edition von Gears of War deutlich schneller in Sachen Gameplay. Die Feuergefechte spielen sich also noch schneller und anspruchsvoller. Natürlich hat die technische Überarbeitung hieran auch einen nicht gerade kleinen Anteil. Die Action spielt sich nun noch flüssiger, Trägheit der Steuerung oder des Gameplays wird man in der Ultimate Edition von Gears of War nicht finden. Ansonsten ist der Grundtyp des Gameplays gleich geblieben. Das bedeutet ihr greift auf ein System von Rennen, Schießen und in Deckung gehen zurück und kämpft mit euren zahlreichen Waffen gegen die Locust. Natürlich treten diese in verschiedenen Formen auf, um euch das Leben schwer zu machen. Insgesamt zwei Primärwaffen, eine Pistole und Granaten könnt ihr mit euch führen. Ein Sniper, eine Schrotflinte oder der altbekannte Boomshot. An schlagkräftigen Argumenten sollte es euch zu keiner Zeit fehlen. Natürlich gibt es Waffen, wie z.b dem Boomshot, die für ordentlich Ärger sorgen. Der Lancer ist jedoch in der Schlacht der beste Freund der KOR-Soldaten. Hier handelt es sich um ein Maschinengewehr, welches jedoch eine kleine Kettensäge montiert hat. Auf Knopfdruck werft ihr diese an und könnt dadurch euren Gegner durchsägen, entsprechend blutig natürlich. Natürlich ist dies jedoch nicht das Einzige, was im Gameplay auf euch wartet. Abseits des Hauptweges könnt ihr immer wieder Sammelgegenstände finden, die euch dann einige mehr über die Handlung verraten. Vielmehr sind diese kleinen Handlungsfetzen dazu da, die Folgen der Pendulumkriege und die Invasion der Locust entsprechend noch näher zu beleuchten.

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Grafik

Auch bei der Grafik merkt man, hier wurde ebenfalls Arbeit reingesteckt. Saubere Texturen, satte Farben und stärkere Lichteffekte sind schick anzusehen.

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Sound

Markante Synchronsprecher, druckvolle Sounds und ein stimmiger und passender Soundtrack, bei der Soundseite gibt es ebenfalls nichts zu meckern.

Spielspaß

Das flüssigere und dadurch schnellere Gamplay ist mit einer markantesten Merkmale von Gears of War Ultimate. Die neuen Modi, die Zusatzkapitel der Handlung oder natürlich auch die aufgebesserte Technik sorgen für Spielspaß und Dauermotivation über Wochen hinweg.


Fazit: Gears of War Ultimate für die Xbox One ist kein lauer Aufguss, sondern kann gekonnt mit neuen Inhalten, überarbeiteter Technik und flüssgierem Gameplay überzeugen. Daher kann man hier nur eine Kaufempfehlung aussprechen, sowohl Fans der „alten“ Gears of War, als auch Neueinsteiger können hier zuschlagen.

Story: 9 von 10 erreichbaren Punkten.

Gameplay: 8 von 10 erreichbaren Punkten.

Grafik: 9 von 10 erreichbaren Punkten.

Sound: 8 von 10 erreichbaren Punkten.

Spielspaß: 9 von 10 erreichbaren Punkten. *

*Dieser Bewertungspunkt ist rein subjektiv und fließt nicht mit in die Gesamtwertung ein.

9

Anmerkung: Gears of War erschien erstmalig im Jahr 2006.


Name: Gears of War: Ultimate Edition

Systeme: Xbox One, PC

Preis bei Release: 39,99 €

Releasedatum: 02.09.2016

Entwickler: The Coalition

Publisher: Microsoft Game Studios

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