Gears of War 4 – Test zum neuesten Teil des Actionfeuerwerks von The Coalition für die Xbox One

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Lancer, die Locust und eine Menge Blut. Richtig, es geht um Gears of War. Nach einigen Serienteilen auf Microsofts Xbox360, steht nun Gears of War 4 auf Microsofts Next-Gen Konsole in den Startlöchern. Wir wollen die nachfolgende Review nutzen, um euch einen Einblick zu geben, ob auch Gears of War 4 die Reihe würdig fortsetzen kann oder ob der vierte Serienteil eher enttäuschend ist.

 

Story

An dieser Stelle sei bereits Eingangs erwähnt, wir werden nicht mehr als nötig auf die Handlung von Gears of War 4 eingehen, da wir euch dann einiges an Spannung der abwechselungsreichen Story vorweg nehmen würden und dies möchten wir natürlich nicht. Gears of War 4 setzt 25 Jahre nach den Ereignissen von Gears of War 3 ein. Somit sieht die Welt auf Sera etwas anders aus, als man sie villeicht aus den Vorgängern kennt. Die Locust sind besiegt, die Menschheit regeneriert sich nach und nach von den grausamen Schlachten, welche die letzten Kriege mit sich gebracht haben. Auch wenn die Locust-Plage abgewendet scheint, Frieden heißt dies noch lange nicht. Die Menschheit wird erneut bedroht und auch andere Konflikte warten in der Story von Gears of War 4 auf euch. Zwar gibt es auch ein Wiedersehen mit Marcus Fenix, seines Zeichens Serienveteran, ihr übernehmt jedoch die Rolle seines Sohnes J.D Fenix und seinen Freunden. Somit stehen die Charaktere in Gears of War 4, also euer Team, für eine neue Generation Widerstandkämpfer. Mehr wollen wir euch nicht verraten, außer, es geht wieder spannend und imposant zu. Wie man es bereits aus der Serie kennt, kann man die Kampagne kooperativ spielen. Auch ist wieder ein umfangreicher Multiplayer mit an Bord. In zahlreichen Modi bekämpft ihr eure Gegner. Der altbekannte Horde-Modus ist auch wieder an Bord, allerdings in zahlreichen Dingen nocheinmal verbessert worden. Dazu mehr unter Gameplay. Es wartet eine Menge Inhalt in Gears of War 4 auf euch, wochenlanger Spielspaß ist garantiert.

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Gameplay

Auch in Gears of War 4 warten die zahlreichen Gegner, die auch in Teil 4 um eine komplett neue Gegnerriege erweitert wurde, auf eure Waffen. Ob der altbekannte Lancer, die Gnasher oder neue Waffen wie den Buzzkill, euch stehen eine Vielzahl von Waffen und Granaten zur Verfügung. An die Deckung rutschen, Schutz suchen und die Gegner anschließend bekämpfen. Der Wechsel des Gameplays in den actionreichen Feuergefechten in Gears of War 4 geht sehr schnell flüssig und schnell von der Hand, sehr schön. Natürlich sind aber auch einige neue Features in Sachen Gameplay im neuen Gears of War zu finden. In den früheren Serienteilen konntet ihr entweder hinter einer Deckung auf Knopfdruck Schutz suchen oder um diese rumtuschen. Neu ist jedoch dass ihr auf Knopfdruck über die Deckung steigt und mit einem entsprechenden Angriff den Gegner ausknockt, quasi wie eine Art Hinrichtung über die Deckung. Zwar benötigt Anfangs dieses Feature etwas timing, dies geht jedoch sehr schnell von der Hand und so meistert man diesen Angriff sehr schnell. Zwar stehen euch eine Menge Waffen zur Auswahl, gerade auch zahlreiche ältere Waffen sind dabei, auch neue Waffen sind jedoch dabei zu finden. Vom Buzzkill, der eine Art Sageblätter verschießt, bis hin zum Dropshot und Elektrogranaten, sind gute Zugänge in eurem insgesamten Waffenarsenal zu finden. Der Horde-Modus wurde nicht so wie beim Vorgänger gelassen, sondern durch neue Features sinnvoll ergänzt. Wie auch bei Gears of War 3 sind Zäune und Geschütztürme herstellbar. Neu ist bei Gears of War 4, dass ihr die Position euer gebauten Waffen und Absperrungen selber bestimmen dürft. Dies gibt euch mehr Flexibilität, was das Gameplay in der Horde angeht. Größte Neuerung im Horde-Modus sind zweifelsohne die Klassen. Insgesamt 5 Klassen vom Späher, bis hin zum Waffenmeister bringen Taktik ins Horde-Spiel. Jede Klasse besitzt andere Fähigkeiten und dadurch kann letztlich ein Team, welches taktisch zusammen spielt und die jeweiligen Stärken sinnvoll nutzt, die 50 Wellen überstehen. Serientypisch sind diese auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen spielbar. Der Pioneer ist vorallem für die Reperatur der Geschütze und Anlagen zuständig, der Soldat ist dabei mehr für die Offensive gedacht. Gears-typisch bekommt ihr für die Modi Erfahrungspunkte die euch im Rang aufsteigen lassen. Neben den Klassen im Horde-Modus, sammelt ihr auch eine Menge Karten. Diese Karten sind für euren Klassen und geben euch einen Boost auf verschiedene Fähigkeiten, wie z.B 20% Reperaturboost. Die Karten ergänzen also sehr gut das bereits vorhandene System mit den unterschiedlichen Klassen, die aus dem Horde-Modus nun mehr ein Teammodus gemacht haben. Je mehr ihr eine Klasse nutzt, desto mehr Erfahrungspunkte sammelt ihr mit dem jeweiligen Klassentyp und je mehr ihr mit eurer Klasse im Rang aufsteigt, desto mehr Fähigkeitskarten könnt ihr gleichzeitig verwenden. Ihr könnt euch im Spiel verschiedene Packs kaufen und diese enthalten eben besagte Karten oder Skins. Skins für Waffen oder Skins für euren Charakter, ihr habt eine Menge Skins zur Verfügung, die ihr ganz euren Wünschen auswählen könnt für die zahlreichen Charaktere. Egal welchen Modus ihr zockt, eine Sache ist jedoch in allen Modi gleich: Es kracht gewaltig

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Grafik

Leider war es uns nicht möglich, Gears of War 4 in 4K-Auflösung zu testen. Was wir jedoch sagen können, ist dass Gears of War 4 bombastisch aussieht. Starke Texturen, malerische Gebiete und schön texturierte Gesichter, Gears of War 4 bringt die Grafikprozessoren der Xbox One ordentlich zum Arbeiten.

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Sound

Gears of War 4 kann mit guten und routinierten Synchronsprechern, einem guten Soundtrack und druckvollen Sounds überzeugen. Technisch ist Gears of War 4 eine echte Klasse.

Spielspaß

Mit einer spannenden Kampagne, einer bombastischen Grafik, einem druckenvollen Sound, sinnvollen Neuerungen, kann Gears of War 4 überzeugen. Gerade der vielfältige Multiplayer und auch der Horde-Modus mit den verschiedenen Klassen ergänzen sinvoll das flüssige und schnelle Gameplay.

Unsere Wertung

Fazit: Gears of War 4 ist ein Actionbrett der Extraklasse geworden. Mit einer sehr guten Technik, neuen und vorallem sinnvollen Gameplay-Elementen, speziell auch im Bereich Horde/Multiplayer, bleibt einem nichts anderes übrig als zu sagen: Den Lancer anwerfen und ab geht´s ins Actionfeuer mit Gears of War 4.

Story: 9 von 10 erreichbaren Punkten.

Gameplay: 9 von 10 erreichbaren Punkten.

Grafik:  9 von 10 erreichbaren Punkten.

Sound: 9 von 10 erreichbaren Punkten.

Spielspaß: 9 von 10 erreichbaren Punkten. *

*Dieser Bewertungspunkt ist rein subjektiv und fließt nicht mit in die Gesamtwertung ein.

Die Gesamtwertung errechnen wir, durch Addition der einzelnen Teilpunkte und teilen die Zahl dann durch 4, da wir in Vier verschiedenen Bereichen testen und Punkte demnach verteilen.

Anmerkung: Neben dem eignetlichen Spielen in verschiedenen Editions, gibt es Gears of War 4 im Xbox-Bundle.

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Kurzinfos

Name: Gears of War 4

Systeme: Xbox One, PC

Preis bei Release: 49,99 €

Releasedatum: 11.10.2016

Entwickler: The Coalition

Publisher: Microsoft Games


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