Battlefield 1 – Test des neuen Actionfeuerwerks mit Ausflug in den ersten Weltkrieg für die Xbox One

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Eine Shooter-Serie, die neben Call of Duty für Qualität und vorallem für Langlebigkeit steht, ist die Battlefield-Reihe. Über die letzten Jahre fanden zahlreiche Ableger der Serie vielfach Fans und mit Battlefield 1, dem neuesten Ableger der Serie, geht es in den ersten Weltkrieg. Im nachfolgenden Testbericht wollen wir euch verraten, ob wir nur allzu gerne mit dem neuen Battlefield zurück in den ersten Weltkrieg reisen oder aber, ob wir die Zeitreise besser lassen sollen.

 

Story

Battlefield 1 ist in Sachen Handlung im ersten Weltkrieg angesetzt. Dabei ist es jedoch nicht eine Facette des Krieges, die ihr kennenlernt, sondern 5. Der Story-Modus von Battlefield 1 besteht aus 5 Episoden, die zwar nicht zusammenhängend sind, dennoch aber euch in verschiedenen Blickwinkeln das Leid des Krieges und das Leid an der Front zeigen. Verschiedene Nationen, verschiedene Einheiten, die unterschiedlichen Episoden warten mit Spannung und einer guten Handlung auf. In den unterschiedlichen Episoden stehen natürlich dennoch einige Aufgaben an. Wenn ihr für euch und eure Einheiten ein Haus infiltrieren müsst oder Nachschub für eure Einheit besorgen müsst, fühlt man sich tatsächlich in die Spielwelt hineingesogen. Vorallem lernt man durch die Erzählweise der Handlung verschiedene Blickwinkel auf den ersten Weltkrieg kennen. Ob es die Briten sind oder das osmanische Reich ist, ihr lernt verschiedene Blickwinkel kennen. Auch Ausflüge mit dem Flugzeug oder Fahrten mit dem Panzen stehen auf dem Platz. Die Abschnitte der Story schwanken zwischen Actiongewitter und Schleichpassagen. Also entweder befindet ihr euch in Feuergefechten oder aber, ihr müsst Häuser und Basen infiltrieren und idealerweise löst ihr dabei keinen Alarm aus. Ansonsten stürmen die Gegner mal in Massen auf euch zu, solltet ihr für das Auslösen eines Alarmes verantwortlich sein. Natürlich ist jedoch der Story-Modus nicht das Einzige, was ihr in Battlefield 1 für Modi zur Verfügung habt. Einerseits steht euch ein Operationsmodus zur Verfügung. In diesem könnt ihr Missionen zusammen mit euren Freunden abschließen, dies ist also als eine Art Koop-Modus zu sehen. Der andere große Modus in Battlefield 1 ist der Multiplayer und dieser Modus ist schier riesig. Auf großen Karten bekämpft ihr in verschiedenen Modi mit verschiedenen Klassen eure Gegner und kämpft um den Sieg. Gerade die verschiedenen Klassen machen den Multiplayer von Battlefield 1 zu einem sehr guten und spaßigen Modus. Genug Futter für Schlachtfeld-Veteranen ist also vorhanden. Wir sehen uns auf dem Schlachtfeld.

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Gameplay

Bei einem Shooter zu Zeiten des ersten Weltkrieges, ist natürlich klar, dass dementsprechend auch das Waffenarsenal aussieht. Vom Panzer, über Flugzeuge, spiegelt sich dies auch in den Fahrzeugen wider. Vorallem wird die Zeit im Multiplayer-Modus klar, denn hier wählt ihr eure Klasse und so findet ihr entsprechend Waffen aus dem ersten Weltkrieg vor. Wenn ihr z.B als Osmanischer-Soldat kämpft  ihr die Möglichkeit habt, auf einem Pferd zu reiten und so Distanzen zurück zu legen. Der Story-Modus von Battlefield 1 ist eine gute Vorbereitung auf den Operationsmodus und vorallem auch auf dem Multiplayer-Modus. Battlefield-typisch geht es hier ordentlich zur Sache. Action ist vorprogrammiert. Bei der Spielmechanik spielt Battlefield 1 gekonnt mit seinen Stärken, nämlich einem sehr flüssigen Gameplay. Das bedeutet ihr greift auf entsprechend einem Arsenal an Primär- und Sekundärwaffen zurück und habt ebenfalls Granaten, die ihr verwenden könnt. Euch stehen also ein breites Arsenal an Waffen zur Verfügung. Wie oben bereits erwähnt, sind es ebenfalls verschiedene Fahrzeuge, die ihr entsprechend nutzen könnt. In einem Flugzeug zu fliegen und daraus zu feuern, ist natürlich spaßig und es kracht überall. Nicht gleich weniger actionreich und spaßig geht es mit dem Panzer zur Sache. In diesem können mehrere Spieler Platz nehmen und über das Schlachtfeld rollen. Idealerweise natürlich mit dem ein oder anderen Mitspieler, den ihr mitgenommen habt. Die Fahrzeuge steuerrn sich flüssig und steuern sich nicht zu arcadig, sprich hier hat man sich die realen Fahrzeuge als Vorbild genommen und dementsprechend die Fahrmechanik ausgerichtet. Natürlich macht es am Ende auch einen Unterschied aus, welche Klasse ihr wählt. Vom Sniper, bis zum Sturmsoldaten könnt ihr euch nach belieben in euren Klassen austoben und eure persöhnliche Lieblingsklasse ausprobieren und damit üben. Gerade das Feature mit der Klassenwahl kann am Ende bereits einen kleinen aber feinen Unterschied ausmachen, wenn es um Sieg oder Niederlage des Teams geht. In der Story, sind zwar die Gegner nicht gerade die Intelligentesten, dennoch ist aber auch dann gerne mal die schiere Masse an Gegnern, die euch zu schnellen Reaktionen zwingt. Falls nicht, werdet ihr dies schnell mit einem virtuellen Bildschirmtod erleben. Also ist das Gebot der Stunde, vorher einmal das Gebiet sichten und schauen, von wo her die meiste Ansammlung an Gegner kommt. Wenn ihr euch gerade im Story-Modus in den Schleichtabschnitten entsprechend ruhig und behutsam verhaltet, werdet ihr weitaus weniger sterben, als man villeicht denkt. Wenn es darum geht, die zahlreichen Gegner mit allerhand Waffen und Explosivwaffen zu erledigen, greift ihr dann auf euer reichhaltiges Waffenarsenal zurück. Und da ist es im Endeffekt auch egal, ob ihr einen Panzer fahrt, mit dem Kampfflugzeug luftige Höhen erkundet und dabei den Gegner bombadiert oder aber, ob ihr zu Fuß euch durch Schützengräben kämpfen müsst, das Spiel steuert sich stets sehr flüssig. Eure Eingaben werden direkt umgesetzt. Die Steuerung legt euch also keine Steine in den Weg. Wenn ihr sterbt, dann entweder durch euer eigenes Verschulden oder durch die enorme Menge an Gegnern. Nicht aber jedoch, durch die Steuerung, weil sich das Spiel hakelig steuert.

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Grafik

Battlefield 1 lässt gerade bei der Grafik die Muskeln spielen. Krachige Effekte, sehr gute Texturen und malerische Maps, bei der Grafik kann Battlefield 1 sehr gut überzeugen. Das Spiel leidet auch nicht unter Rucklern.

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Sound

Ähnlich wie bei der Grafik, geht es bei der Soundseite ordentlich zur Sache. Gute und stimmige Synchronsprecher, druckvolle Bässe und stimmige Musik, auch bei der akustischen Seite zeigt Battlefield 1 ordentlich Power.

Spielspaß

Battlefield 1 vermittelt durch die verschiedenen Episoden der Story verschiedene Blickwinkel, die intressant sind. Die Technik kann sich mehr als sehen lassen und das flüssige und variantenreiche Gameplay mitsamt dem großen Multiplayer-Modus, lässt Spielspaß und Motivation für Wochen entstehen.

Unsere Wertung

Fazit: Battlefield 1 ist ein stimmiges Actionfeuergewerk geworden. Der intreressante Story-Modus gibt verschiedene Einblicke in die Leiden des Krieges überall, die Technik ist sehr gut geworden und das Gameplay mit den schnellen Feuerwechseln ist flüssig. Es kracht überall. Jeder der einen Shooter erleben will, der in vielen Dingen überzeugen kann und einen guten Wechsel zwischen Schleicheinlagen und Actionpassagen bietet, sollte hier zuschlagen.

Story: 8 von 10 erreichbaren Punkten.

Gameplay: 9 von 10 erreichbaren Punkten.

Grafik:  9 von 10 erreichbaren Punkten.

Sound: 9  von 10 erreichbaren Punkten.

Spielspaß: 9 von 10 erreichbaren Punkten. *

*Dieser Bewertungspunkt ist rein subjektiv und fließt nicht mit in die Gesamtwertung ein.

Die Gesamtwertung errechnen wir, durch Addition der einzelnen Teilpunkte und teilen die Zahl dann durch 4, da wir in Vier verschiedenen Bereichen testen und Punkte demnach verteilen.

Anmerkung: Im Vorfeld des Spielereleases gab es eine Beta-Phase.

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Kurzinfos

Name: Battlefield 1

Systeme: Xbox One, PC, PS4

Releasedatum: 21.10.2016

Preis bei Release: 59,99 €

Entwickler: DICE

Publisher: EA

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